Die San Telmo Palast ist der Sitz der Präsidentschaft der Regionalregierung von Andalusien, weshalb viele Menschen davon ausgehen, dass man dort keinen Zutritt hat.
Ja, das geht, und es ist sogar kostenlos. Man muss jedoch reservieren.
🎟️ So können Sie es besuchen: das Programm «San Telmo Abierto»

Die Junta führt ein Tag der offenen Tür durch mit Führungen durch den Palast. Die konkreten Angaben:
- Sie sind kostenlos.
- Man muss reservieren, man darf nicht einfach so hereinkommen.
- Montag bis Freitag.
- Sie dauern eineinhalb Stunden ungefähr, mit einem erfahrenen Führer.
- Kleingruppen, etwa 25 bis 30 Personen.
Wie man bucht
Drei Möglichkeiten: die Online-Anmeldung für das Programm San Telmo im Sommer, das Telefon 955 001 010 —Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 19:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr— oder per E-Mail santelmoabierto@juntadeandalucia.es.
Bei der Buchung werden der Name und die Ausweisnummer aller Teilnehmer abgefragt., und bestätigen dies per E-Mail.
⚠️ Vier Dinge, die man vor der Abreise wissen sollte
- Bring deinen Personalausweis mit. mit dem du gebucht hast: Es gibt eine Zugangskontrolle.
- Das Mitbringen von Gepäck ist nicht gestattet.
- Nicht einmal in Stöckelschuhen, da dies in einigen Abschnitten der Strecke nicht möglich ist.
- Der Besuch kann abgesagt werden wenn es sich um eine offizielle oder protokollarische Veranstaltung handelt. Hier befindet sich der Sitz der andalusischen Regierung, und das gibt den Ton an.
Und die Fassade kann man kostenlos und ohne Voranmeldung besichtigen., von der Straße aus, zu jeder Zeit. Einschließlich der Statuenreihe.
Was ist darin zu sehen?
- Das barocke Portal, aus dem Kreis von Leonardo de Figueroa: salomonische Säulen, Skulpturen und das Bildnis des Heiligen Telmo, der über dem Ganzen thront. Es ist Bien de Interés Cultural.
- Der Hauptinnenhof und die Prunksäle.
- Die Kapelle der ehemaligen Schule, restauriert.
- Das Spiegelkabinett, nur im Rahmen einer Führung zugänglich.
- Die Gärten, die heute kleiner sind und optisch mit dem María-Luisa-Park verbunden sind.
Die zwölf Statuen an der Fassade

An der Balustrade befinden sich zwölf Figuren: die Galerie berühmter Persönlichkeiten aus Sevilla. Und es gibt da ein Detail, von dem fast niemand erzählt.
Nicht alle zwölf stammen aus Sevilla: Neun von ihnen wurden in der Stadt geboren, und drei sind Wahlsevillaner.. Darunter befinden sich, Velázquez und der Dramatiker Lope de Rueda.
Sie wurden alle von Antonio Susillo geschaffen., ein Bildhauer aus Sevilla aus dem 19. Jahrhundert.
Von der Straße aus sind sie gut zu sehen, das ist also der Teil des Palasts, den man ohne Voranmeldung besichtigen kann.
Von einer Waisenschule zum Sitz der andalusischen Regierung

Der Ursprung liegt an der Universität von Mareantes, eine Berufsgruppe, die bereits im 1509 vereinte in Triana die Eigner, Kapitäne, Schiffsmeister und Lotsen der Schiffe, die nach Indien fuhren, unter der Verehrung von Unsere Liebe Frau vom Guten Luftzug.
Und hier ist die überraschende Tatsache: Die Schule wurde gegründet um Waisenkinder zu machen mit dem Ziel, zur Marine zu gehen. Es war keine Schule für Kinder aus wohlhabenden Familien, sondern ein Internat für mittellose Jungen die von dort aus als Piloten nach Amerika aufbrachen.
Der Name leitet sich von San Telmo ab, dem Schutzpatron der Seeleute. Später wurde es in „Colegio de la Marina“ umbenannt.
Zwei Persönlichkeiten, die hier zu Gast waren
- Gustavo Adolfo Bécquer besuchte diese Schule. Der Verfasser der Reime und Legenden Er absolvierte die Ausbildung an der Seefahrtschule, auch wenn er sich schließlich einer anderen Tätigkeit zuwandte.
- Cecilia Böhl de Faber, die Schriftstellerin, die unter dem Pseudonym Fernán Caballero, er wohnte im Palast Jahre lang, aufgenommen von den Herzögen von Montpensier, und hinterließ Zeugnisse über das damalige Leben in Sevilla.
Die Familie Montpensier und der María-Luisa-Park
Im 19. Jahrhundert wurde der Palast zur Residenz der Herzöge von Montpensier., die es umbauen ließen und dessen Gärten erweiterten, bis es zu einem der Treffpunkte der sevillanischen High Society wurde.
Und daraus entstand der schönste Park Sevillas: ein Teil dieser Gärten wurde der Stadt überlassen und führte zur Entstehung des Maria Luisa Park. Wenn man dort spazieren geht, befindet man sich in dem, was einst der Palastgarten war.
Nach verschiedenen religiösen und pädagogischen Verwendungszwecken, das Gebäude wurde saniert und beherbergt seit Ende des 20. Jahrhunderts die Präsidentschaft der Regionalregierung von Andalusien.
Wo befindet es sich und was gibt es in der Nähe?

Avenida de Roma, zwischen dem Guadalquivir und dem María-Luisa-Park. Der Eingang befindet sich am Haupteingang.
Alles Wichtige ist in Bewegung:
- Der María-Luisa-Park und die Plaza de España, nur einen Schritt entfernt.
- Das Archiv der Indischen Inseln, aus der Renaissance, mit Unterlagen zum Handel mit Amerika. Es passt gut hinter San Telmo, denn beide erzählen dieselbe Geschichte.
- Die Kathedrale und die Giralda.
- Die Königlicher Alcazar und die Viertel Santa Cruz.
So richten Sie die Route ein: Sehenswürdigkeiten in Sevilla, die man nicht verpassen sollte y Was man in Sevilla an einem Tag sehen kann. Und zum Essen, wo man in Sevilla essen kann.
Von Málaga aus

Wir sind ein lokaler Reiseveranstalter aus Málaga, der seit über 50 Jahren Ausflüge durch Andalusien organisiert. Sevilla lässt sich an einem Tag erkunden von Málaga und der Costa del Sol aus:
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Ein Hinweis zur Anpassung: Wenn du den Palast betreten möchtest, Buchen Sie die Führung, bevor Sie den Ausflug kaufen. und überprüfe, ob die Zeiten zusammenpassen. Die Besuche finden von Montag bis Freitag statt, und bei einem Tagesausflug bleibt gerade noch genug Zeit.
Das gesamte Reiseziel, in Der Reiseführer für Sevilla.
Häufig gestellte Fragen
Kann man den Palacio de San Telmo besichtigen?
Ja, und das kostenlos. Die Regionalregierung von Andalusien bietet weiterhin das Programm «San Telmo Abierto» an, mit Führungen von Montag bis Freitag, für die eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Sie dauern etwa eineinhalb Stunden, finden in kleinen Gruppen statt und werden von einem fachkundigen Führer geleitet. Da es sich um den Sitz der Präsidentschaft handelt, ist der freie Zutritt ohne vorherige Anmeldung nicht gestattet.
Wie viel kostet der Eintritt in den Palacio de San Telmo?
Nichts: Die Besichtigungen im Rahmen des Programms „San Telmo Abierto“ sind kostenlos. Einzige Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung, entweder über das Online-Formular, telefonisch unter 955 001 010 oder per E-Mail an santelmoabierto@juntadeandalucia.es. Dabei sind der Name und die Ausweisnummer jedes Teilnehmers anzugeben.
Was muss man für den Besuch mitbringen?
Den Personalausweis oder das Dokument, mit dem die Reservierung vorgenommen wurde, da eine Zugangskontrolle stattfindet. Der Zutritt mit Gepäck oder Stöckelschuhen ist nicht gestattet, da diese in einigen Bereichen der Besichtigung nicht erlaubt sind. Es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Ort zu sein und zu beachten, dass die Besichtigung abgesagt werden kann, falls sie mit einer offiziellen Veranstaltung zusammenfällt.
Wozu wird der Palacio de San Telmo heute genutzt?
Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist hier der Sitz der Regionalregierung von Andalusien untergebracht. Zuvor diente das Gebäude als Schule der „Universidad de Mareantes“ zur Ausbildung von Schiffsführern, im 19. Jahrhundert als Residenz der Herzöge von Montpensier und als Standort für verschiedene religiöse und bildungsbezogene Einrichtungen.
In welcher Beziehung steht der Palast zum María-Luisa-Park?
Der Park war Teil ihrer Gärten. Die Herzöge von Montpensier erweiterten das Palastgelände im 19. Jahrhundert, und später wurde ein beträchtlicher Teil davon der Stadt überlassen, woraus der heutige María-Luisa-Park entstand. Daher grenzen beide Anlagen aneinander.
Wer sind die Figuren an der Fassade?
Es handelt sich um zwölf berühmte Persönlichkeiten aus Sevilla, darunter Velázquez und der Dramatiker Lope de Rueda. Neun von ihnen wurden in der Stadt geboren, drei wurden als Ehrenbürger aufgenommen. Die Skulpturen wurden im 19. Jahrhundert von Antonio Susillo geschaffen und lassen sich von der Straße aus hervorragend betrachten, ohne dass eine Voranmeldung erforderlich ist.


